Blutgrätsche: Endlich wieder Unicato-Show

Aus dem Unicato-Show-Hauptquartier erreicht uns folgendes: (In kurz: Jamal Bassam Amir kommt! !السلام عليكم)

Der 30. Juni – ein spielfreier Tag! Ein Tag ohne verschwitzte Trikots und Jogi Löw – Langeweile auf der Couch? Verzweifeltes Zappen zwischen Soap und Telenovela? Nicht bei uns!Die Unicato-Show lädt alle Spektakelsüchtigen und Freunde der ungewöhnlichen Abendunterhaltung ein, sich um 21 Uhr im großen Saal des mon ami zusammenzufinden und – diesmal unter dem Motto „Blutgrätsche – a clash of cultures“ – sich den süßen Überraschungen der Show hinzugeben.Denn neben Fußball -Fanatismus verspricht die WM in Südafrika auch ein Zusammentreffen der unterschiedlichsten Kulturen und aufregende Geschichten: Im mon ami wird mit fremden Sprachen jongliert und die Hüften zu verheißenden Klängen geschwungen. Der bunte Mix aus Sport und Spielen wird dabei noch von Künstlern live on stage und Filmclips ergänzt. Auch in dieser Unicato- Show begleiten uns Alexandra Janizewski und Olaf Nenninger als Moderatoren durch den aufregenden Dschungel des Clash of Cultures, weisen den Weg zum Boxring und eröffnen die Spiele!Nun schon im sechsten Jahr in Folge tritt die mittlerweile als feste Institution des Weimarer Kulturlebens gehandelte Gemeinschaftsproduktion von Bauhaus-Universität Weimar, ACC Galerie Weimar und dem Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“ Weimar unter der Leitung von Alexandra Janizewski und Olaf Nenninger im mon ami auf. Seit dem Wintersemester 2007/2008 ist die Unicato- Show als Lehrveranstaltung in das Angebot der Bauhaus-Universität Weimar eingebunden und wird daher zu großen Teilen von Studenten der Fakultät Medien organisiert. Nicht nur redaktionelle sowie organisatorische Aufgaben werden von den Studierenden übernommen, sondern ihr Mitwirken zeigt sich auch in der Bühnentechnik und –gestaltung, bei der Produktion der Filmclips und sogar als Darstellende auf der Bühne – die Premiere des Unicato-Show Orchesters steht kurz bevor!
Veranstalter: Bauhaus-Universität Weimar, ACC & mon ami Weimar
Eintritt: 3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro / Weimarpass 1,- Euro

Auf Facebook kann man hier sagen, daß man da hingehen möchte.

Found on Vimeo

“Animation for Motion Graphics class at Emerson College. This project was designed to explored the different concepts and misconceptions of graffiti.”

schreibt der Author dieses Vimeobeitrags. Ich finde es sieht mal abgesehen von der verwendeten Font auch gut aus 🙂

The Union Lane Graffiti Project

Über unsere Facebook erreichte uns folgendes aus Melbourne. Eine kleine Dokumentation aus Melbourne zuzüglich eines Interviews mit dem uns bereits bekannten JD Mittmann samt einen kleinen Ausflug in dessen Galerie, FamousWhenDead. Film ab und viel Spaß.

The Subconscious Art of Graffiti Removal

Es ist dem einen oder anderen vielleicht schon bekannt, aber der Vollständigkeit wegen muss es einfach hier noch mal gebracht werden.

Bildung geht uns Alle an.

Trotz gegenläufigen Meldungen gibt es auch in Weimar Initiativen die sich am Bildungsstreik beteiligen ‘werden’.

Mehr zur Vernetzung bei Was ihr wollt.

Dub zum Samstag

(Flyer: Luke)

Diesen Samstag in der Tanzhalle der Gerberstraße 3: Dub und alles was dazu gehört — Dubstep, 2Step, Breaks, Nuschool, Drum&Bass, etc. Das alles kommt nicht nur von der Platte, sondern wird auch Live hergestellt von der Formation “killaVolts” aus London, deren eine Hälfte eigens eingeflogen wird, während der andere Teil unter dem Namen “You’ve Been Asassenated” schon seit längerem der Weimarer Partyszene britische Manieren beibringt.
Außerdem ist das ganze nicht nur musikalische Expedition, sondern auch auch ein Kostümfest — Wer so aussieht, als hätte er sein Raumschiff um die Ecke geparkt, kommt billiger rein (besonders hübsche Masken gelten auch). Zur Vorbereitung gibt es Freitags einen kleinen musikalischen Vorgeschmack nebst der Möglichkeit gemeinsam an Masken und Kostümen zu basteln: Marienstraße 7, Raum 002, ab ca. 16 Uhr. Vorbeikommen, Weltraumschrott und gute Laune mitbringen, Musik hören und losbasteln.

Party: Sa, 21. November | Tanzhalle, Gerberstr. 3
Bastelstunde: Fr, 20. November | Marienstraße 7, Raum 002

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Update: Es gibt Fotos! Danke an Kilian Ullmann.

Studentenproteste

Update 17.11.2009: Auch in Jena sind Hörsäle besetzt, in Erfurt wohl der Audimax. An der Bauhaus-Uni Weimar wiederum ist morgen Vollversammlung, ob es zum Sitzenbleiben reicht wird sich zeigen.

Aus Hildesheim erreicht uns folgende “Pressemitteilung zur Besetzung des H1”. Einen Überblick über die besetzen Universitäten gibt es bei Google Maps.

Pressemitteilung zur Besetzung des H1 der Universität Hildesheim vom 13.11.09 Hildesheim.

Als Zeichen studentischen Protests wurde am 11.11.2009, um 18 Uhr der Hörsaal 1 der Universität Hildesheim besetzt. Studierende der Fachhochschule HAWK sowie der Universität arbeiten seitdem Tag und Nacht daran, den neu gewonnenen Bildungsfreiraum mit Inhalten zu füllen. Wir, die Besetzer_innen, laden alle Interessierten ein, sich an der Diskussion um Alternativen zur jetzigen (Bildungs-)Misere zu beteiligen und gemeinsame Forderungen zu konkretisieren. Wir verstehen uns als freie, unabhängige und überparteiliche Bewegung, die sich die grundlegende Veränderung des maroden Bildungssystems zum Ziel gesetzt hat.

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"Fliegen ist notwendig, leben nicht"

Zum gleichnamigen Hörstück lädt die Kosmonautenschule herzlich zur Premieree-card 1

Das Hörstück nach biographischen Texten der ersten Fliegerinnen Deutschlands (Beate Uhse, Hannah Reitsch, Elli Beinhorn) geht am Sonntag den 15.11.09 um 19.30 Uhr zum ersten Mal vor Publikum im Nike-Tempel Weimar „on Air.“(am Goetheplatz.).

Der Eintritt ist frei. Im Anschluß gibt es ein Gespräch und nen kleinen Umtrunk.
Jeder der von außerhalb mithören will, kann das via Livestream: unter www.radio-lotte.de gern tun. Übertragungsbeginn 20Uhr.

unibrennt in unserer Nachbarschafft

Seit ungefähr einer Woche verfolgen und verbreiten wir mittels unserer facebook-präsenz die Proteste an den Unis in Österreichs. Nun wird es höchste Eisenbahn dies auch für alle die präsent zu machen, die nicht auf facebook unterwegs sind. So fanden wir zuletzt einen Kommentar seitens der Studierenden zur medialen Aufarbeitung der Geschehnisse, hier zu finden. Direkt daran anknüpfend ein Beispiel vom Umgang der ‘Krone’, dem österreichischen Pendant zu unserer heiß geliebten Bild-Zeitung, hier.

Eiskind

ein Monolog von Elisabeth Vera Rathenböck
Aufführungsdauer: ca. 60 Minuten zzgl Nachgespräch

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(Foto: Simon Müller)

Regie: Lucian Patermann
Es spielt: Gerda Lachmann
Ton: Friedhelm Mund
Video & Foto: Simon Müller
Theaterpädagogik: Stefanie Heiner

„Schuld ist nur das Schönheitsideal?!“

Das Theater im stellwerk stellt sich mit dem Monologstück „Eiskind“ einem brisanten Thema: Magersucht und Bulimie bei Jugendlichen. Natürlich gibt es medial geprägte Schönheitsideale, denen junge Menschen entsprechen möchten. Oft schreibt man diesem äußeren Druck, schlank sein zu müssen, um als attraktiv zu gelten, die Verantwortung dafür zu, dass Mädchen und Jungen an Essstörungen erkranken. „Eiskind“ geht über solche Erklärungsversuche hinaus und sucht die Gründe dafür, dass Jugendliche nicht genügend Selbstvertrauen besitzen, um sich oberflächlichen Schönheitsbildern der Gesellschaft zu widersetzen, in dem komplexen Geflecht aus familiären und sozialen Beziehungen.

Mit der Aufführung des Stückes reagieren wir auf Untersuchungen, die nachweisen, dass inzwischen jedes dritte Mädchen zwischen 12 und 20 Jahren zumindest an Essstörungen im Anfangsstadium leidet. Auch Jungen in dieser Altersgruppe sind immer häufiger betroffen.

Zum Inhalt:
Kathrin steht kurz vor dem Abitur und der Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule. Der Vater möchte, dass seine Tochter Pianistin wird. Ihre persönlichen Probleme werden von den Eltern ignoriert. Dass sie in Martin verliebt ist, der als Fotograf nur auf schlanke Mädchen steht, vertraut sie nur ihrer gut aussehenden Freundin Judith an und folgt deren Ratschlägen. Kathrin fasst den Entschluss, sich schlank zu hungern und beginnt zu experimentieren:

Mal isst sie gar nichts, mal wenig, mal überfällt sie ein unbändiger Hunger, sodass sie große Mengen an Nahrungsmitteln in sich hinein stopft, die sie später erbricht. Immer tiefer verstrickt sie sich in einer Spirale der Essstörungen, in der sie sich so zerstört, dass nur noch ein Aufenthalt in der Klinik ihr Leben retten kann.

Vorstellungen:
5. November | 20.00 Uhr – Premiere
6. November | 20.00 Uhr
16. November | 18.00 Uhr
17. November | 10.00 Uhr

im Theater im stellwerk, Schopenhauer-Str. 2 | Weimar

Was wollt ihr denn?

Die Fachschaft der Fakultät Gestaltung hat was Neues für all diejenigen die sie versucht zu vertreten. 5 Sterne dafür von mir. http://www.uni-weimar.de/gestaltung/fsg/

'bomb it' on babelgum

Nach dem wir es erst (nur) all unseren Freunden auf Facebook erzählt haben fiel mir heute auf das wir es hier völlig außer Acht gelassen haben. Selbiges möchte ich nun hiermit nachholen: Seit einigen Wochen nun schon gewährt uns Jon Reiss einen gelungenen Einblick in ein globales Phänomen das so schwer zu greifen ist wie es vielseitig ist. Mit seiner 1 1/2 Stunden langen Dokumentation bomb it gelingt ihm etwas woran viele vor ihm gescheitert sind. Ein Querschnitt durch eine Welt der Graffiti, der sich nicht bereits in Definitionsfragen verheddert – sondern sie ohne sie übermäßig zu thematisieren einfach mit integriert.

Und jetzt kommt’s, dass alles ist ungekürzt im Netz zu sehen. Also dimmt das Licht runter, sucht eine bequeme Sitzhaltung und los geht’s!

Hotel Sahara – ein Dokumentarfilm | Bettina Haasen, Berlin

Wir empfehlen abermals mit Freude eine Veranstaltung in unserer geliebten ACC Galerie:

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(Foto: ACC)

„Lohnt es sich, für Ideale oder nach Idealen zu leben? Welche Ideale könnten das sein?“ fragt schon die „IDEALE AUSSTELLUNG“ der ACC Galerie Weimar in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar.

„Wovon werden wir noch berührt? Was geht uns ans Herz?“ könnte man weiterfragen.

Einen wirklich eindringlichen Film über das bewegende Schicksal von Flüchtlingen zeigt die ACC Galerie Weimar am 6. Oktober 2009. Der Regisseurin Bettina Haasen gelingt es mit „Hotel Sahara“ die Wünsche und Ängste ihrer Protagonisten in atmosphärischen Bildern spürbar und unvergesslich zu machen. Bettina Haasen wird zur Vorführung des Films anwesend sein und anschließend Rede und Antwort stehen. Damit wird der Faden, den Fernando Clavería mit seiner Installation „Escaleras de servicio“ an der Fassade der ACC Galerie Weimar aufnahm, weitergesponnen und eine Thematik in das öffentliche Bewusstsein gerückt, die allzu oft vergessen wird – das Schicksal derer, die nach Europa zu gelangen suchen, weil sie sich hier eine „idealere“ Welt erhoffen.

Di 6.10.2009 | 20:00 | ACC Galerie Weimar
plus zur aktuellen Ausstellung

Steh auf!

Kollege Aisek Auston vom Awesome Soundsystem laesst mal wieder einen gucken…

SchnipselVideo zur FarbKultur…

Viel Spaß damit.

Impressionen von der FarbKultur-Jam from Luke. on Vimeo.