ruin slam

Eine szenografische Lesung

Yochai Avrahami (Tel Aviv) | ColorViolence (Weimar) | Abe Monk (Leipzig) | Philipp Oehme (Weimar)

the puppetleaderReisegruppen, die wie Marionetten durch immer gleich zu scheinende Bahnen romantischer Kulissen, historischer Fassaden und künstlicher Ruinen gezerrt werden. Historische Trampelpfade ablaufen. Erinnerungen erleben. Das ist das Weimar in der Wahrnehmung Yochai Avrahamis. Für seine Arbeit „Distrust the green areas” hat er dieses Gleichnis künstlerisch verarbeitet und dabei unter anderem fantastisch anmutende Puppen geschaffen.

Diese Projektionskörper sollen nunmehr einer Neubetrachtung unterzogen und auf literarische Zeugnisse der musealen Kulisse Weimars zurück geworfen werden. Durch Videomontagen, die mit fotografischen Collagen interagieren, werden verschwimmende Erinnerungsfragmente visualisiert und die gelesenen Worte in eine szenische Form gegossen. Philipp Oehme (DNT) wird diesen Worten seine Stimme verleihen und gleichsam als menschliche Projektionsfläche dienen. ColorViolent Luke & eins78 an den Bildern und Abe Monk am Sound verhelfen dem ganzen zu einer synästhetisch-sinnlichen Inszenierung.

Mi 2.4.2008 | 20:00 plus zur aktuellen Ausstellung

Eintritt: 3 € | erm.: 2 € | Tafelpass: 1 €

 

 

"ruin slam"

ColorViolent Luke

Eine Arbeit von Lucian Patermann, erste Grundmusterskizze für die videografisch inszenierte Lesung “ruin slam”

am 2. April’08 in der ACC Galerie Weimar

 

Mixed Media

Hachja, Videos im Internet. Da freu ich mich doch jedesmal, das ich nicht für das Fernsehen arbeite (das ja eh tot ist). Andernfalls könnten wir euch das erste Videofeature für heute nur schwierig zeigen oder ich hätte es gar nicht machen dürfen, denn es ist quadratisch. Für einen Blog ist das natürlich praktisch, weil hier ja alles eher hoch als breit ist (deswegen sage ich auch vorraus, das der Trend hin zu Hochkantvideos geht, spätestens wenn bei der Produktion niemand mehr an MTV denkt).

Als erstes nun also die Dokumentation unserer letzten Veranstaltung, Details dazu gibt es in der Ankündigung.
Luke und MTN malen mit Stiften, eins78 hat das ganze (Video-)technisch betreut und geschnitten. Die Musik wurde live von DJ Wildstyle gemischt, im Dokuvideo kommt die Musik von Abe Monk. Film Ab!

Als zweites haben wir für euch ein Preview/eine Skizze eines neuen Mediums. Das Schöne daran ist, das wir den Kram auch in HD ausgeben können, also wer die entsprechende Hardware hat und sich traut, schaut sich das ganze hier an oder lädt es sich hier herunter (jeweils als DVCPRO HD 1080p25).

Was ist die openSoap überhaupt?

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es per Video auf der openSoap Projektseite.

(Vielen Dank an die Bürgerjournalisten Mark Hansen und Egemen Demirci.)

Zweite Folge der openSoap online

Das OpenSoap-Poster

Anschauen & Mehr Informationen auf openSoap.de

Masson-Dokumentation Teil 1

CV-Wandsession

(Foto: Lucian Patermann)

Auf Einladung von Friseur Masson, ist ein 3-köpfiges Team von ColorViolence seit einer Woche mit der Fassadengestaltung von 3 Häusern an der Coudray-Straße und am Sophienstiftsplatz beschäftigt. Auf Grund der aktuellen Wetterlage ist die Fertigstellung vorerst nach hinten verlagert wurden. Den aktuellen Arbeitsstand und einige Aufnahmen vom Prozess dahin gibt es nun hier zu sehen.

CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession CV-Wandsession

Das Team: IZAK, MTN, LUKE

open. Soap. Live. Heute.

Nicht vergessen:
openSoap Darsteller

Heute Abend 21.00 Uhr im E-Werk:

“Unser Weimar” – die openSoap: Die Zweite Folge – Live!

Nicht, das dann jemand behauptet, wir hätten nichts gesagt.

openSoap: Folge 1 online, Folge 2 im ewerk

openSoap auf youtube

Liebe Freundinnen und Freunde von “unser weimar – die openSoap”,

am Freitag, den 2.11.2007, gehen wir in die zweite Runde und als Vorbereitung gibt es die erste Folge nun zum online anschauen auf www.opensoap.de (in 3 YouTube-Teilen).

Rapper Ize scheint es endlich geschafft zu haben. Sein Auftritt als MC Hot Dog im Weimarer e-werk war ein großartiger Erfolg. Ein Plattenvertrag scheint nur noch eine Frage der Zeit. Auch bei Leo scheint sich das Blatt zu wenden. Dank Wirt Ludwig könnte ihr das Kunststück gelingen, ohne eigenen Führerschein Kurierdienstfahrerin für Medikamente zu werden. Doch welchen Preis wird Ludwig für seine Hilfe verlangen und was führt er im Schilde? Florentine wohnt inzwischen in Nürnberg und forciert ihre Schauspielkarriere. Da ihr Zimmer in der WG von Leo und Fabian noch nicht wieder vermietet wurde, gibt es diesmal die Gelegenheit in der WG vorstellig zu werden, um dort einzuziehen. Bewerber melden sich bitte an der Abendkasse. Ebenfalls ungeklärt ist die zwielichtige Rolle des Kulturpaten von Weimar, Gerd B. Baggermann, der wohl mehr als nur ein Auge auf die Schauspielerin Nina Colada geworfen. Kann sich Fabian alias Thomas Lindberg diesen Umstand möglicherweise zu Nutze machen, um für seinen neuen Film endlich die bisher verwehrten Drehgenehmigungen zu bekommen? Und wer wird diesmal als Gastregisseur aus dem Ensemble des dnt die Darsteller der Soap zu Höchstleistungen führen?

Das alles und noch viel mehr gibt es am Freitag, den 2.11.2007 um 21.00
Uhr im e-werk, wenn es heißt: “Kamera läuft!”.

Karten 03643 – 755 334 / service@nationaltheater-weimar.de
nationaltheater-weimar.de / opensoap.de

openSoap – sneak preview

openSoap_sneak-preview_edfoto

Auf youtube gibt es die beta-Version des Intros zu sehen, gefolgt von einem kleinen was-bisher-geschah-Zusammenschnitts der ersten Folge.

openSoap

Unser weimar - die openSoap

Nach my god rides a skateboard in der letzten Spielzeit folgt mit unser weimar – die openSoap nun die Fortsetzung des Prinzips, Menschen aus Weimar auf die Bühne zu holen.
Dafür wird sich das e-werk am Freitag, den 5.10.2007 erstmals in die Studiokulisse von unser weimar verwandeln, wo hoffnungslose Talente aus Weimar so existentiellen Fragen nachspüren wie:
»Was ziehe ich an?«, »Was soll ich tun?« oder »Liebt er mich wirklich?«

Begleitet also Rapper Ize bei seinem Versuch, endlich als Hip Hop-Star durchzustarten. Seid gespannt, ob es der schüchternen Partymaus Rike gelingt, den attraktiven Handwerker Richie rumzukriegen? Und werdet Zeuge, in welche schmutzigen Geschäfte der selbsternannte Kulturstadtdirektor Gerd B. Baggermann verwickelt ist.
Oder greift einfach selbst in die Serie ein.
Das openSoap-Prinzip macht es möglich….

Karten: 03643 – 755 334 / service@nationaltheater-weimar.de
nationaltheater-weimar.de / opensoap.colorviolence.net
Spielplan des Nationatheaters

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my god rides a skateboard – theater? für wen eigentlich?

War ein Theaterprojekt, welches sich der Aufgabe verschrieben hatte das Weimarer Stadttheater zu hinterfragen und sich auf den Weg zu begeben eine künstlerische Plattform für Menschen aus Weimar zu schaffen. Das Deutsche Nationaltheater in Weimar für seine Stadt noch weiter zu öffnen und Impulse von aus außen auf der Bühne aufzunehmen um dementsprechende Impulse auch wieder in die Stadt einzubringen, waren die stärksten Leitfäden des gesamten Projekts. Einen langfristigen Prozess innerhalb der Stadt anzuregen wurde dabei für viele einzelne in der eigens für dieses Projekt zusammengetretenen Gruppe zum Fernziel.

“my god rides a skateboard – theater? für wen eigentlich?” wurde so zu einer Art Piloten für eine Serie von Veranstaltungen, Ideen und Projekten die sich mit den sie umgebenden Bedingungen thematisch auseinanderzusetzen versuchen.

Die “K-Gruppe” ist die aktive Grundsäule dieses Pilotprojektes gewesen und ist in leicht veränderter Konstellation zur treibenden Kraft und zum oftmaligem Ideengeber für die weiteren Ausläufer dieses künstlerischen Projektes geworden.

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Unter K-Gruppe werden nun alle Beiträge gesammelt die in irgend einer Weise in Verbindung zu diesem Piloten stehen.

Unter mygodridesaskateboard sammeln sich alle Einzelbeiträge, Veranstaltungsdokumentationen und Prozesseinblicke die im direkten Zeitraum (Januar – Juni 2007) und Rahmen (Fonds Heimspiel der Kulturstiftung des Bundes) des Piloten stattgefunden haben. Ältere Beiträge des ColorViolence.netzwerks zu diesem Thema werden dort einfach eingegliedert.

Unter openSoap verbirgt sich der derzeitig größte Spross der K-Gruppe und der aktuelle Versuch eine dauerhaft wirkende Plattform in Anlehnung an “my god rides a skateboard – theater? für wen eigentlich?” zu installieren.

Monatsladen – is aus!

EINS - is aus!!!

Nun, fast eine Woche nach dem tatsächlichem Ladenschluss, folgt ein kleines semi-externes Resumé vom ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Nach 31 Akten “Kommerzieller Forschungsstation” stehen eine Menge Erfahrungswerte und eine doch sehr umfangreich geratene Bestandsaufnahme von gegenwärtig in Weimar entstehenden Produkten. Allein die Existenz von EINS scheint dabei dem einen oder anderen Künstler oder Gestalter zu gesteigerter Produktivität verholfen zu haben. Denn nicht nur das der Monatsladen sich in den ersten 3 Wochen wirklich jeden Tag über das Eintreffen oder wenigstens die Ankündigung eines neuen Produktes für die Warenpalette erfreuen konnte, sondern auch das man das Entstehen einzelner Produktkreationen direkt im Laden mitverfolgen konnte scheinen mir als klare Zeichen für die positiven Auswirkungen eines solchen Ladenkonzeptes. Wenn man all den dampfenden Köpfen gedenkt, die da eigentlich noch gerne was gebracht hätten, erscheint mir Weimar und das dazugehörige Umland wieder einmal in völlig ungeahntem Glanz. Hier wird der gestalterische Geist nicht nur ausgestellt, sondern auch gelebt. Und am Rande erwähnt, das zieht sich auch durch so ziemlich alle Altersklassen. Denn auch wenn man sich gelegentlich von Passantenzurufen wie, “Studentenscheiße” oder ähnlichem angegriffen fühlen sollte war die Devise stets: EINS ist für alle da! und übrigens auch kein Projekt der Bauhaus Universität sondern eine Idee von jungen Weimarern.

Im Anschluß noch eine Miniaturauswahl von Fotos aus der Forschungsstation:

EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen EINS - der Monatsladen

(Fisheye-Fotos von: Johannes Heinke, andere: Max Albrecht & Lucian Patermann)

EINS – der monatsladen

EINS – der einmonatsladen – hat vom 20.08 – 20.09 2007 geöffnet.
Unterstützt vom KulturTragWerk e.V. will EINS für einen Monat zeigen, welche kulturelle Bandbreite in Weimar neben der – touristisch verwertbaren – Hochkultur existiert und dabei im Stil eines Einzelhandels als kommerzielle Forschungsstation dienen. Gleichzeitig wird ein Freiraum geschaffen, um in den Abendstunden auch Menschen und Projekte vorstellen zu können, die keine käuflichen Waren produzieren.
Zu diesem Zweck wird gerade eine ehemalige Dönerbude in der Heinrich-Heine-Straße 8 in ein Ladenlokal umgewandelt, in dem künftig von Leinwänden, Drucken und Postkarten über handgenähte und -bemalte Kleidungsstücke bis hin zu Tonträger aus Weimar eine breitgefächertes Auswahl käuflich erworben werden kann. Der Großteil ist in keinem anderen Laden verfügbar oder wurde exklusiv für EINS angefertigt.

Artists Wanted
Da es dem Anliegen des Ladens entspricht, die größtmögliche Anzahl interessierter Künstler vorzustellen, rufen wie hiermit auf unser Sortiment und unsere Abengestaltung zu bereichern. Angebote und Empfehlungen werden unter den unten genannten Kontaktmöglichkeiten gern entgegengenommen. Alternativ kann man uns auch auf gut Glück nachmittags oder am Wochenende vor der Eröffnung ganztags im künftigen Laden antreffen.

Utopia

Utopia
(flyer: lucian patermann)

Projekt SS 2007
Betreuer:
Prof. Norbert W. Hinterberger
Silke Feldhoff M.A.

Ausstellende Studierende:
Anne Brannys, Dagmar Fella, Martin Fink (colorviolence), Daniel Gagiu, Anna Gänßler, Lutz
Hammelmann, Anki Hannemann, Elke Jänicke, Frauke Libelle Ketelsen, Hendrik
Müller, Claudia Olendrowicz, Sebastian Rabold, Silvia Sabia, Steffi Schramm,
Thilo Skusa, Rachel Steinberg, Kim Sung Chul, Klaus von Boetticher, Isabelle
Weber, Simone Weikelt, Lutz Wilfert

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Heinrich-Heine-Straße 6
Hinterhof
7.7.-15.7.2007

Eröffnung
Fr, 6.7.2007, 19h

Öffnungszeiten
7. + 8.7.2007: 16-21h
9.-12.7.2007: 18-21h
13. + 14.7.2007: 12-22h
15.7.2007: 12-18h

push it real

TOTALrePainting

push it real, ist der Name einer Jam, welche letztes Wochenende in und um das älteste besetzte Haus in Mailand stattgefunden hat. Der Name der Location: LeonCavallo
Ich hatte das große Glück dort, zusammen mit ‘gaetano’s kitchen’ und ‘Martin Fink’, eingeladen gewesen zu sein. Fast eine Woche lang haben wir Mailands Szene kennenlernen und genießen können. Ich bin noch heute, 2 Tage nach unserer Ankunft, nicht wirklich in der Lage all die vielen Eindrücke konkret zu verarbeiten. Mailands Sprüher, Maler und Plakatierer sind in Zahl und Stilistik beeindruckend vielseitig. Man bekommt eine regelrechte Frustration wenn man auf all die Grenzen schaut die wir uns, hier in unserer Region, oft selber setzen.
Wie immer hat das mit der Dokumentation dieser Woche eher mittelmäßig funktioniert, die Bilder und Videos sind vorerst in Mailand verblieben und werden uns nachträglich zugesandt. Allerdings waren die vielen Besucher des Wochenendes (allein 2000 während der Party am Samstag) schon sehr fleißig und haben das Internet schon ein wenig bereichert. Ich hab euch eine kleine Auswahl von verfügbaren Material, welches ein bißchen vom Flair der letzten Tage anreißt, zusammengestellt.
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