Das Zensurgesetz ist so gut verabschiedet, morgen wird es amtlich.
- Kluger juristischer Kommentar zur LügePressemitteilung der SPD
- Die Piratenpartei ruft zur Demo auf
- Eine Wette bei Nerdcore
- Und auch das Ausland berichtet
Das Zensurgesetz ist so gut verabschiedet, morgen wird es amtlich.
Mehr Bilder vom Tag gibt’s beim Schnappschusspiraten, eins78.
eine Veranstaltung mit Kerstin Stakemeier, aus der Vortragsreihe ‘Kunst, Spektakel und Revolution’
Do 11.6.2009 | 20:00 Uhr | ACC Galerie - Burgplatz 1 - 99423 Weimar, Thüringen
(Bild: spektakel.blog)
Wie war das Verhältnis von Kunst und Politik in der Sowjetunion?
Wie versuchte der Konstruktivismus in die Realität einzugreifen, wie reflektierte er das Verhältnis zwischen Kunst, Politik und Produktionsbedingungen, was waren seine Mittel?
Wie war das Verhältnis zwischen Konstruktivismus, heroischem Realismus und sozialistischem Realismus?
Kerstin Stakemeier arbeitet als Researcherin an der Jan van Eyck Akademie in Maastricht zur Frage des Realismus in der Gegenwartskunst und als Doktorantin am University College London zum Künstler als Amateur und veröffentlicht regelmässig zum Verhältnis von Kunst und Politik.
mit Dieter Gorny
Die SPD-Bundestagsfraktion lädt zum Roundtable “Die Zukunft der
Kreativwirtschaft in Erfurt und Weimar” ins Kunsthaus Erfurt ein. Als
Impulsgeber und Diskussionspartner wurde Popkulturspezialist und
Popkomm-Gründer Dieter Gorny verpflichtet.Schlüsselfragen sind:
Was muss die Politik tun, um die Arbeitsbedingungen für
Kulturschaffende und Kreative in Erfurt und Weimar zu verbessern?Wie können die kreativen Potentiale in Erfurt und Weimar besser
gebündelt werden und vernetzt werden?Wo fehlt es an notwendiger Infrastruktur?
Welche regionalen Stärken lassen sich ausbauen?
_______________________________________________________
9. Juni 2009, 17.00 bis 20.00 Uhr
Kunsthaus Erfurt, Michaelisstraße 34, 99084 Erfurt

Am Sonntag, den 07. Juni 2009 finden die Wahlen zum Europäischen Parlament und zum Weimarer Stadtrat statt. Das ist Anlaß genug eine WAHLPARTY zu veranstalten. Egal für wen gewählt wurde, jeder der am Sonntag sein Kreuz gemacht hat oder sich einfach für den Ausgang der Wahlen interessiert ist herzlich willkommen.
Es laden ein: Das KulturTragWerk, der StuKo, die Baustelle M10, ColorViolence.net und Bauhaus.internationals zur (”parteipolitisch unabhängigen”) WAHLPARTY in der Marienstraße 10.
PUBLIC VIEWING!
Es geht los nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr und wir laden ein, mit uns den Hochrechungen und Ergebnissen der Kommunal- und Europawahl entgegenzufiebern.
LIVE MUSIC!
Noch mehr Hitze verbreiten das Jamsystem “Die große Koalition“ mit Funk, HipHop und Elektro. (Die Band: Martin Kohlstedt (Keys) / Dave Bönsch (Bass) / Alex-Thunder (Drums) / Niklas Kraft (Saxophon) / Marius Koch (Gitarre) / DJ Wildstyle – (Turntables & MPC). Guests: Aisek Auston (The Awesome Soundsystem) & Jack Holiday. Plus Special Guest.)
Also: Wählen gehen — Tanzen gehen. Und wer noch Hilfe bei der Wahl braucht schaut bei Wahl.de oder fragt den Wahl-O-Mat.

(Bild: Luke)
An alle Freunde der Farbe… !
Es ist wieder soweit. Wie bereits in den letzten beiden Jahren wird es im Rahmen des ‘Kre-Art-You’ eine 1*10 m große Bretterwand auf dem Marktplatz geben die es frei zu gestalten gilt.

Am Mittwoch, 27.5.09 um 18:00 ändert sich (endlich) die Verkehrsituation am Sophienstiftsplatz grundlegend. Denn der StadtWerksKiosk Weimar eröffnet zusammen mit Anna Gierster das Verkehrsführungsbüro:
Liebe Bürgerinnen und Bürger, werte Weimarer und Weimar-Besucher,
das Warten hat ein Ende!
Am Mittwoch, den 27. Mai 2009 um 18 Uhr starten wir für Sie im StadtWerksKiosk das Pilotprojekt „Verkehrsführungsbüro – Außenstelle Sophienstiftsplatz“.
In Zukunft können sie durch diese neue Einrichtung ihre Wartezeiten an den Ampeln verkürzen und dadurch auch die Grünphasen nach ihren eigenen Wünschen, selbstverständlich im Rahmen gewisser verkehrstechnischer Vorschriften, verlängern.
Vorerst testen wir diese Initiative für sechs Wochen, also bis zum Freitag, den 3. Juli 2009, bitte nutzen sie diese Einrichtung recht zahlreich.
Da das Projekt mit einigem finanziellen Aufwand verbunden ist sehen wir uns leider gezwungen nachfolgende Gebühren für diesen Service zu erheben. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.Mit besten Grüßen,
Ihre Verkehrsführungsbüro Außenstelle – wir tun was!Weitere Informationen: http://stadtwerkskiosk.kiosk09.de
(Und wer nicht in Weimar ist, muss eben bei facebook hingehen.)

Jetzt gleich im Studentenclub Kasseturm: Jürgen Trittin legt auf, Back-To-Back mit KTW‘s finest Micha Geisse.
Eintritt frei, offizieller Beginn 20:30.
Den 4. Juni sollte man sich schon jetzt im Kalender markieren, jedenfalls wenn man in Sydney, Singapur oder Weimar sein sollte. Australiens finest Deborah Kelly tanzt den Panzer Mann Tango und alle tanzen mit (und das mit tatkräftiger Unterstützung der ACC Galerie und eigenartig.es. Ihr bekommt sogar Einkaufstüten!).
Wir tanzen den Panzer-Mann-Tango am 4.6. auf dem Marktplatz. Unter rhythmischer Anleitung
folgen wir seinen Schritten. Die Probe beginnt um 16:00 Uhr vor Ort. Die Aufführung ist dann um 17:00 Uhr.
Am kommenden Montag wird der Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe der Baustelle M10 stattfinden: Die Monday Night Pleasure. Der Artist in Residence der M10 Stephan Weitzel wird über seine Arbeit und die Themen Heimat, Zugehörigkeit/Nicht-Zugehörigkeit sprechen und eigene Texte in Deutsch und Englisch vorlesen.
Öffentliche Wohnzimmer – so bezeichnet die Soziologin Silke Steets diejenigen halb privaten, halb öffentlichen Räume in der Stadt, Treffpunkte zumeist junger Menschen, Kulturschaffender, Künstler und Kreativer in kleinen Galerien zum Beispiel oder Ateliers, wo Inspiration für neue Ideen entsteht und aus diesen Ideen manchmal sogar ein Stück Zukunft.
Die Hauptbühne des Theaters als öffentliches Wohnzimmer! Das Publikum nimmt an Tischen Platz, Essen und Trinken wie auf einem Straßenfest in der Nachbarschaft werden gereicht. Marion Clausing, Maike Boldt, Nadine Jacobi, Grit Höhn, Maxi Kretzschmar und Toralf Kandera – 6 Menschen aus Jena – sie sind die Gastgeber dieses ungewöhnlichen Theaterabends, in dem die Darsteller niemand anderes sind, als sie selbst und doch auch Darsteller. Eine kleine »Community auf Zeit«.»Books We Should Be Friends« präsentiert die Ergebnisse eines intensiven, lustvollen und spielerischen Workshops, den Lucy Cash, Bryan Saner und Ole Bratt Birkeland in der Jenaer Galerie „pack of patches“ zum Thema Nachbarschaft gegeben haben.
Und – die Ergebnisse sind ebenso lustvoll und spielerisch. »Books We Sholud Be Friends« ist ein spontanes Theaterprojekt über die Schönheit des Teilens von Ideen und über die Kraft, gemeinsam aktiv zu werden.16. und 17. Mai, 20:00 Uhr
Theaterhaus Jena im Rahmen von Crash! Boom! Bau! Festival Neue Szenografie und Bauhausjahr 2009
Mehr Informationen direkt beim bauhauslab: Books We Should Be Friends)
(via Glühende Landschaften — ein sehr empfehlenswerter Blog über “Kultur- und Bildungspolitik in den Neuen Bundesländern” von der ebenfalls großartigen Maxi Kretzschmar.)
Guten MorF allerseits, ich habe zu empfehlen: Der, die das MorF! im Stellwerk. Eine Vergegenwärtigung der Raum-, Körper-, Bewegung-, Klang- & Farbideen der alten Herren mit dem gelben Dreieck. Eine leichte, wenn auch nicht frische, jedoch Lust bereitende Theater-Performance. Man möchte gleich mit den eigenen Proben beginnen…
Heute abend 20.00 Uhr im Stellwerk zu sehen.
weitere Termine und Orte:
4. Juni 09 jeweils 20:00 Uhr
5. Juni 09
6. Juni 09
im alten Schlachthof WeimarOpen-Air im Innenhof der Bauhaus Uni Weimar
(Rückseite Van de Velde Bau)25. Juni 09 jeweils 22:00 Uhr
26. Juni 0927. Juni 09

OMARILLIO kommt wieder:
In Zeiten der Krise auch ohne Finanzstrom: Den Zukunftsforschern von Omarillio ist es gelungen, einen leistungsfähigen Transformator zu entwickeln. Den O.M.A.09. Die Wundermaschine des multikultionalen Kulternehmens wirkt nach Angaben der Konzernleitung gegen Spannungsabfall, Gleichschaltung und Ladehemmungen und sorgt damit für Abwechselspannung und positive Energie.
Für die umfangreichen Tests am Publikum (Workshops, Rauminstallationen, Ausstellung, Theater, Lesungen, Film, Koch-Inszenierung, Live-Musik, Party, Open-Stage) deren Ausgang höchst ungewiss ist, sucht das Kulternehmen unerschrockene Freiwillige, die ihren Horizont erweitern und die Welt mit anderen Augen sehen möchten.
Für alle, denen es schon aufgefallen ist, und für alle die, die ohne es gemerkt zu haben, erfolglos nach neuen Bildern gesucht haben. Luke ist nicht absolut inaktiv geworden, NEIN. Graffiti-, Bildwerke usw vom Luké sammeln sich bereits seit Ende Januar wieder in einem separaten Luke.blog. klick klick klick
Da wir alle hochgradig beschäftigt sind, kopiere ich (wie gewünscht) einfach den Text von Jens Scholz zu einem Thema, das mir normalerweise am Herzen liegt, aus aktuellem Anlaß aber auch mit anderen Körperteilen zu tun hat:
Warum es um Zensur geht
Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigentlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz “erwischt” wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder – wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist – ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.
Technik
Die Provider sollen ihre ‘Nameserver’ so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen ‘Nameserver’ nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie “versehentlich” die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.
Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch “mittelbare” Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).
Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war – so sagt sie zumindest – sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.
Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel “Kampf der Kulturen” drüben bei netzpolitik.org durchlesen.
Den Artikel komplett copy/pasten, ganz egal wo wiederveröffentlichen, per Mail verschicken oder in Foren posten ist ausdrücklich erlaubt (Bitte mich aber als Autor nennen. Ein Link hierher wär zwar lieb, muss aber nicht.)